Orange enthüllt eine innovative Nutzung von Glasfaser zur Erkennung von Wasserlecks

Orange enthüllt eine innovative Nutzung von Glasfaser zur Erkennung von Wasserlecks

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Orange, in Zusammenarbeit mit Veolia, enthüllt eine neue erstaunliche Fähigkeit der Glasfaser: die Erkennung von unterirdischen Wasserlecks. Dank der „Fiber Sensing“-Technologie werden diese Kabel zu akustischen Sensoren und verwandeln die urbane Landschaft in ein fortschrittliches Überwachungsnetzwerk. Entdecken Sie, wie diese Innovation das urbane Management neu definieren könnte.

Die 3 wichtigsten Informationen

  • Orange nutzt die „Fiber Sensing“-Technologie, um unterirdische Wasserlecks zu erkennen.
  • Die Glasfaser dient als akustischer Sensor und zeichnet die Bodenvibrationen auf.
  • Diese Innovation wird mit Veolia entwickelt, um das Management von Wassernetzen zu verbessern.

Fiber sensing: eine vielversprechende Technologie

Orange hat kürzlich auf der Open Tech Messe eine innovative Anwendung der Glasfaser vorgestellt: das „Fiber Sensing“. Dieses Verfahren basiert auf der Fähigkeit von Glasfasern, Bodenvibrationen zu erkennen, wodurch unsichtbare Wasserlecks identifiziert werden können. Durch das Einspeisen von Laserlicht in die Kabel kehrt ein Teil dieses Lichts, verändert durch die Umgebungsvibrationen, zurück und wirkt wie ein Magnetband, das die unterirdischen Bewegungen aufzeichnet.

Die Geräte von VIAVI Solutions und Lightsonic, Partner von Orange, interpretieren diese verzerrten Lichtsignale mit bemerkenswerter Präzision. Diese Technologie kann verschiedene Anomalien unterscheiden, von der Öffnung einer technischen Luke bis hin zu einem für den Menschen unhörbaren Wasserleck.

Ein Netzwerk von unterirdischen Sensoren

Orange nutzt die bestehenden Infrastrukturen, um ein Netzwerk von unterirdischen Sensoren zu schaffen. Anstatt neue Geräte zu installieren, nutzt der Betreiber seine bereits verlegten Glasfaserkabel und verwandelt so die Straßen in ein ausgeklügeltes Informationsnetzwerk. Diese Kabel übertragen nicht mehr nur Internetdaten, sondern überwachen auch die umliegenden Infrastrukturen, wie Wasser- und Gasleitungen.

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Dank der jüngsten Fortschritte bei ultrasensiblen Sensoren und Algorithmen, die in der Lage sind, große Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten, ist der städtische Einsatz dieser Technologie nun möglich.

Eine strategische Partnerschaft mit Veolia

Die Zusammenarbeit zwischen Orange und Veolia markiert einen Wendepunkt im Management städtischer Infrastrukturen. Gemeinsam gehen sie die unsichtbaren Wasserlecks an, die die Trinkwassernetze bedrohen. Eine Demonstration in den Orange Gardens beeindruckte die Experten und zeigte das Potenzial dieser Technologie zur Lösung komplexer städtischer Probleme auf.

Christian Gacon, Vizepräsident für Breitbandnetze bei Orange Frankreich, stellt sich bereits zahlreiche Anwendungen für diese Technologie vor, die über die einfache Leckerkennung hinausgehen. Die Zählung von Fahrzeugen und andere zukünftige Anwendungen werden untersucht, um die Glasfaser zu einem vielseitigen städtischen Überwachungswerkzeug zu machen.

Orange: ein Unternehmen an der Spitze der Innovation

Orange, der historische Telekommunikationsanbieter in Frankreich, hat sich immer durch sein Engagement für Innovation ausgezeichnet. Seit seiner Gründung hat das Unternehmen ständig versucht, die technologischen Grenzen zu erweitern, sei es bei der Entwicklung von Mobilfunknetzen, Breitband-Internet oder heute mit der Glasfaser. Mit mehr als 700.000 Kilometern verlegter Glasfaserkabel positioniert sich Orange als führend in der digitalen Transformation der Städte.

Durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Veolia demonstriert Orange weiterhin seine Fähigkeit, fortschrittliche technologische Lösungen in verschiedenen Sektoren zu integrieren und so ein effizienteres und nachhaltigeres städtisches Management zu fördern.


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