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Windows 11-Benutzer können endlich aufatmen. Microsoft hat die Bereitstellung eines Updates angekündigt, das ein großes Problem mit dem Arbeitsspeicherverbrauch des Datei-Explorers behebt. Diese Korrektur sollte die Benutzererfahrung erheblich verbessern, indem sie die durch übermäßige Datei-Indexierung verursachten Verlangsamungen reduziert.
Die 3 wichtigsten Informationen
Seit der Einführung von Windows 11 wurde der Datei-Explorer aufgrund seiner Langsamkeit und seines übermäßigen Ressourcenverbrauchs stark kritisiert. Der Schuldige wurde identifiziert: der Windows Search Indexer, der redundante Suchvorgänge durchführte und so den Arbeitsspeicher der Computer belastete.
Das System scannte mehrfach dieselben Dateien und Ordner, was zu einer unnötigen Belastung des RAM führte. Dieses Verhalten verursachte spürbare Verlangsamungen, vergleichbar mit einem Bibliothekar, der mehrmals dasselbe Regal überprüft, um ein Buch zu finden.
Microsoft hat Korrekturmaßnahmen ergriffen, indem es die Datei-Indexierung optimierte. Künftig wird jede Datei nur einmal gescannt, was die Belastung des Speichers verringern und die Leistung des Betriebssystems verbessern sollte.
Dieses Update, das zunächst für Mitglieder des Windows Insider-Programms über die Build-Version 26220.7523 verfügbar ist, sollte bis Januar oder Februar 2026 großflächig bereitgestellt werden, wenn die Tests erfolgreich sind.
Die Frustration der Windows 11-Benutzer war spürbar, insbesondere aufgrund der nicht eingehaltenen Versprechen des Betriebssystems im Vergleich zu seinem Vorgänger Windows 10. Einige griffen sogar auf Drittanbieter-Lösungen zurück, um die Flüssigkeit ihres Systems zu verbessern.
Zusätzlich zur Optimierung der Indexierung hat Microsoft damit begonnen, die Kontextmenüs zu vereinfachen, die dazu neigten, überladen zu werden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, eine flüssigere und weniger frustrierende Benutzererfahrung zu bieten.
Windows 11, das im Oktober 2021 eingeführt wurde, sollte Modernität und Innovation verkörpern. Es wurde jedoch für verschiedene Leistungsprobleme kritisiert, insbesondere im Zusammenhang mit dem Datei-Explorer. Dieser Patch wird als Versuch von Microsoft angesehen, das Image seines neuesten Betriebssystems aufzupolieren und die Benutzer von seinem Engagement für kontinuierliche Verbesserungen zu überzeugen.
Das 2014 gestartete Windows Insider-Programm spielt in diesem Prozess eine entscheidende Rolle, da es den Benutzern ermöglicht, neue Funktionen vor ihrer offiziellen Bereitstellung zu testen. Dieser Ansatz ermöglicht es Microsoft, wertvolles Feedback zu sammeln und seine Updates entsprechend anzupassen.