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In einer Welt, in der physische Sicherheit zunehmend an Bedeutung gewinnt, zeigt der neue Bericht von Genetec, „State of Physical Security“, einen bemerkenswerten Trend: Globale Organisationen wenden sich entschlossen einer Sicherheitsarchitektur zu, die auf Hybrid-Cloud basiert und künstliche Intelligenz (KI) als zentrale Säule integriert. Dieser Bericht beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, denen Unternehmen in diesem Transformationsprozess gegenüberstehen, und hebt die strategischen Rollen hervor, die Cloud und KI bei der Stärkung der Resilienz und Effizienz aktueller Sicherheitssysteme spielen.
Die 3 wichtigsten Informationen
Der Bericht von Genetec zeigt, dass die Mehrheit der Organisationen einen hybriden Ansatz für die physische Sicherheit verfolgt, bei dem latenzempfindliche und bandbreitenintensive Aufgaben wie die Videospeicherung vor Ort bleiben. Gleichzeitig migrieren andere Funktionen wie Management und Updates in die Cloud. Diese Strategie ermöglicht es Unternehmen, ihre Effizienz zu maximieren und gleichzeitig die Resilienz ihrer Systeme zu gewährleisten.
Hybride Cloud-Infrastrukturen ermöglichen auch eine schrittweise Modernisierung bestehender Systeme. Durch den Einsatz von Cloud-Appliances und Edge-Geräten können Unternehmen die Lücke zwischen alten On-Premise-Systemen und neuen Cloud-basierten Technologien schließen.
Zum ersten Mal wird KI als ebenso hohe Priorität wie Video und Zugangskontrolle in den Sicherheitsstrategien für 2026 angesehen. Derzeit integrieren etwa 20 % der Endnutzer bereits KI oder große Sprachmodelle (LLM) in ihre Sicherheitsumgebungen. Die Hauptvorteile umfassen eine bessere Effizienz bei der Vorfallverwaltung, die Reduzierung von Alarmgeräuschen und die Automatisierung repetitiver Aufgaben.
Die Einführung von KI geht jedoch mit erheblichen Bedenken einher, insbesondere in Bezug auf den Datenschutz und die Transparenz der von KI-Systemen getroffenen Entscheidungen. Anbieter müssen daher nicht nur innovative Lösungen bieten, sondern auch eine robuste Governance und eine angemessene Schulung für die Nutzer gewährleisten.
Neben Cloud und KI betont der Bericht, dass sich die physische Sicherheit zu einer strategischen Funktion entwickelt. Sicherheitsdaten werden nun von verschiedenen Abteilungen genutzt, darunter IT, Personalwesen und Betrieb. Dies spiegelt einen Paradigmenwechsel wider, bei dem sich die physische Sicherheit nicht mehr nur auf Überwachung beschränkt, sondern aktiv zur Gesamtstrategie des Unternehmens beiträgt.
Der Mangel an Fachkräften in den Bereichen Cloud, IoT und KI stellt ein Hindernis für die Einführung dieser neuen Technologien dar. IT-Abteilungen spielen eine Schlüsselrolle bei architektonischen und Cybersicherheitsentscheidungen und unterstreichen die Bedeutung einer interdisziplinären Zusammenarbeit, um diese Herausforderungen zu überwinden.
Genetec, gegründet 1997, ist ein kanadisches Unternehmen, das sich auf physische Sicherheitslösungen spezialisiert hat, darunter Videoüberwachung, Zugangskontrolle und Kennzeichenerkennung. Mit einer starken globalen Präsenz ist das Unternehmen für seine kontinuierliche Innovation bei der Integration neuer Technologien wie Hybrid-Cloud und künstliche Intelligenz in seine Lösungen bekannt. Der Bericht „State of Physical Security“ spiegelt das Engagement von Genetec wider, Organisationen bei ihrem Übergang zu modernen und effizienten Sicherheitsarchitekturen zu unterstützen.