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Microsoft hat das Support-Ende für bestimmte Versionen von Windows 11 und Office 2021 angekündigt, eine Entscheidung, die die Art und Weise verändern wird, wie IT-Dienste ihre Infrastrukturen verwalten. Für Unternehmen geht es nicht nur darum, Lizenzen zu aktualisieren: Sicherheit, Softwarekompatibilität und Betriebskontinuität können betroffen sein.
Auch wenn einige Organisationen das Support-Ende als einfache Warnung betrachten, können die Konsequenzen erheblich sein, wenn sie nicht antizipiert werden.
Wenn Windows 11 sein Support-Ende erreicht, werden Sicherheitsupdates von Microsoft nicht mehr verteilt. Das bedeutet, dass neu entdeckte Schwachstellen im System nicht behoben werden.
Für Unternehmen stellt dies ein direktes Risiko für Cyberangriffe dar. Nicht aktualisierte Geräte werden anfälliger für Malware, Ransomware und Eindringlinge, was zu kostspieligen Dienstunterbrechungen führen kann.
Viele Geschäftsanwendungen sind auf Windows-Updates angewiesen, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Nach dem Support-Ende können einige Anwendungen Fehlfunktionen aufweisen oder sich weigern, ausgeführt zu werden.
IT-Infrastrukturen müssen daher kritische Software auf unterstützten Versionen testen oder eine Migration zu kompatiblen Alternativen planen, um Betriebsunterbrechungen zu vermeiden.
Office 2021 wird keine Sicherheitskorrekturen und funktionalen Updates mehr erhalten. Dokumente, die auf nicht gesicherten Versionen gespeichert sind, könnten Schwachstellen ausgesetzt sein.
Kollaborative Tools wie Outlook, Teams oder Excel können einige Funktionen verlieren, wenn sich Cloud-Dienste weiterentwickeln und nicht mehr mit Office 2021 kompatibel bleiben. In einigen Unternehmen kann dies zu Kompatibilitätsproblemen beim Dateiaustausch oder bei der Planung von Besprechungen führen.
Vor jeder Aktion ist es notwendig, ein genaues Inventar zu erstellen:
• Identifizierung der Maschinen, die noch unter veraltetem Windows 11 oder Office 2021 laufen
• Überprüfung der Lizenzen und der installierten Versionen
• Auflistung der Geschäftsanwendungen und ihrer Kompatibilität mit den neuen Versionen
Dieser Schritt ermöglicht es, Updates nach kritischen Geräten und Anwendungen zu priorisieren.
Microsoft bietet Alternativen: Unterstützte Windows 11-Version oder Microsoft 365 als Ersatz für Office 2021. Eine gut geplante Migration umfasst:
• Einen Zeitplan, um die Maschinen schrittweise zu aktualisieren
• Kompatibilitätstests für Geschäftsanwendungen
• Kommunikation an die Benutzer über Änderungen und neue Funktionen
Diese Maßnahmen begrenzen Störungen und Unterbrechungen im Unternehmen.
Ohne Updates werden Systeme zu einem bevorzugten Ziel für Hacker. Ein anfälliges Gerät kann Zugriff auf sensible oder vertrauliche Daten ermöglichen, und ein Ransomware-Angriff kann einen gesamten Dienst lahmlegen.
Geschäftsanwendungen können schlecht funktionieren oder nicht mehr unterstützt werden, was zu Unterbrechungen und Produktivitätsverlusten führt. IT-Teams müssen dann in Notfällen eingreifen, was die Belastung und den operativen Stress erhöht.
Für Unternehmen, die Normen wie ISO 27001 oder DSGVO unterliegen, kann die Verwendung nicht unterstützter Systeme zu Nichtkonformitäten und Sanktionen führen. Es wird daher entscheidend, das Update zu planen, um mit den gesetzlichen Anforderungen im Einklang zu bleiben.
Wenn einige Maschinen nicht sofort aktualisiert werden können, können sie in bestimmten Netzwerksegmenten isoliert werden, um das Risiko eines Eindringens zu verringern.
Die Virtualisierung ermöglicht es, alte Anwendungen in einer sicheren Umgebung auszuführen. Dadurch kann Office 2021 weiterhin für bestimmte spezifische Anwendungen genutzt werden, während die Risiken für den Rest der IT-Infrastruktur minimiert werden.
Auch nach dem Support-Ende können Überwachungstools Eindringversuche oder Anomalien erkennen. IT-Teams können so schnell eingreifen, bevor die Schwachstelle ausgenutzt wird.